QiGong-TaiJi Teil 1

Ursprung

Die 18 Bewegungen haben ihren Ursprung in der Verbindung einiger Übungen aus dem Taiji Quan und dem inneren Training des Qi Gong, der ganzheitlichen Regulation von Körper, Geist und Atem.

Form

Charakteristisch für diese Form sind die verhältnismässig einfachen Bewegungen.
Rund-spiralförmig, sanft-elastische, weit-ausgedehnte Bewegungen und eine natürliche und aufrechte Körperhaltung sind eine wichtige Grundlage.

Funktion

Um die physiologischen Funktionen der inneren Organe sinnlich zu aktivieren, wird der Atem durch die Bewegungen synchronisiert. Der Geist ist während der Übungen zentriert und ruhig um so eine sinnliche Wahrnehmung der Wirkung des inneren Trainings zu entfalten.
Die Übungen unterstützen die Harmonisierung der psychischen und physischen Funktionen. Die Bewegungen bewirken nicht nur die Aktivität des inneren Qi, sondern repräsentieren auch die vorangebrachte Stimmung der inneren Schönheit nach aussen.
Die traditionelle chinesische Medizin bewertet den durch Qi Gong Übungen hervorgebrachten Zustand des Körpers und des Geistes als wichtige Prävention gegen frühen Alterungsprozess und als Verstärkung der Regenerationsfähigkeit des Gewebes.

Indikationen und Wirksamkeit:

  • Zur Stärkung des Immunsystems
  • Fördern von Konzentration- und Koordinationssinn
  • Anregen von Stoffwechsel und Verdauung
  • Stabilisieren des Kreislaufsystems
  • Durchblutung der Organe, Blutgefässe und Muskulatur werden angeregt und gefördert
  • Stärkung und Unterstützung der Herz-, Lungen- und Nierenfunktionen
  • Lösen innerer Spannungszustände und muskulären Verspannungen
  • Stärken der Rückenmuskulatur, Hüften und Beine
  • Fördern der inneren Ruhe und einem gesunden Schlaf

Die 18 Bewegungen enthalten die wesentliche Essenz der körperlichen Regulation (Tiao Shen) und die besonderen Eigenschaften der Bewegungsqualität.

Man findet sie speziell nur in den traditionell chinesischen Bewegungskünsten und den beweglichen Qi Gong Übungen.